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Es kitzelt beim Testen

Ob Sie es glauben oder nicht: Inzwischen testen wir nicht mehr nur in Mathematik, Deutsch und Englisch sondern uns selbst auch auf Corona!

Mit allen Kindern der Notbetreuung wurde sensibel und verantwortungsvoll über den Nutzen, den Ablauf und die Ergebnisse der Tests gesprochen.

Das Durchführen der Tests haben wir anschließend geübt, zuerst wir als Erwachsene und dann nach und nach mit den Kindern. Einige der Schülerinnen und Schüler zeigten großes Vorwissen und wollten z.B. den Ablauf erklären und die Zeiten stoppen.

Mit den Kindern der Notbetreuung können wir nun schon ein etwas sichereres Klima in den Räumen herstellen, weil es ein gutes Gefühl ist, nach vielen negativen Tests miteinander zu arbeiten und zu spielen.

Sollte tatsächlich ein Test in der Schule „positiv“ ausfallen, lässt es sich sicher nicht ganz vermeiden, dass andere Kinder es u.U. mitbekommen. Allein, dass ein Kind nach dem Test nicht mehr bei der Gruppe verbleibt, hat schon eine Aussage.

Daher ist es uns wichtig, vorher mit allen darüber zu sprechen, wie wir uns im Fall eines „positiven“ Tests verhalten werden. Es wird eine Ansprechperson für diejenigen Kinder da sein, die auch die Eltern über das „positive“ Testergebnis informiert. Auch Gespräche, die zu Hause mit den Kindern geführt werden, können dazu beitragen, dass geschilderte Gefühle von Angst vor Ausgrenzung oder Bloßstellung nicht ganz genommen, aber sicher ein großes Stück vermieden werden.

Zu den Selbsttests in der Schule möchten wir an dieser Stelle zwei Schülerbeiträge vorstellen:

„Hallo, ich bin Lilou und bin echt aufgeregt, denn morgen muss ich in der Schule einen Corona-Test machen. Endlich! Es ist morgens. Ich stehe sehr schnell auf. Heute fährt mein Papa mich zur Schule. Wir sind da und ich gehe in die Schule. Dann gehe ich in die Klasse. Wir müssen mit einem weichen Stäbchen vorsichtig in die Nase gehen – es kitzelt richtig! Dann müssen wir das Stäbchen in einer Röhre herumrollen. Anschließend müssen wir 4 Tropfen auf ein kleines Tablet spritzen und 15 min warten. Das war echt einfach.“

„Hallo, ich bin Johanna! Die Coronateste sind gar nicht schlimm! Ich habe schon zwei Teste in der Schule gemacht. Das Stäbchen muss nur ganz wenig in die Nase gesteckt werden. Wenn man den Puschel selber in die Nase steckt, kitzelt es und vielleicht kommt eine kleine Träne. Wenn das Ergebnis sagt, dass du nicht zum Arzt musst, kannst du dich freuen!“

 

Wir hoffen so sehr, dass durch zügiges Impfen und regelmäßiges Testen bald wieder normalere Zeiten für die Schulen eintreten. Wir möchten Schwimmen, Musik, Sport, Fachunterricht, Partnerarbeit und Nähe wieder erleben können.

In diesem Sinne: Alles Gute…wünscht euch und Ihnen das Team der GHS