Programme zur Förderung der sozial- emotionalen Kompetenzen

ferdi

Mit der Handpuppe „Ferdi" lernen die Kinder des 1. Schuljahres positives Sozialverhalten. (2008-2014)

Das Verhaltenstraining für Schulanfänger, nach F. Petermann, wird an unserer Schule in der 1. Klasse durchgeführt, jeweils von der Sozialpädagogin/ der Förderschullehrerin, der Klassenlehrerin und - nicht zu vergessen: von "Ferdi", dem Chamäleon.

"Ferdi" begleitet die Kinder auf einer Schatzsuche, bei der sie 1x pro Woche eine bestimmte Aufgabe erfüllen müssen, um am Ende der Reise an den Schatz zu gelangen. Zu den Aufgaben gehören z.B. Gefühle zu erkennen und zu benennen, sich in andere einzufühlen, "gutes" von "schlechtem" Verhalten zu unterscheiden und in Rollenspielen positive Verhaltensweisen zu demonstrieren.

Auf diese spielerische Art erhalten die Kinder Tipps und Tricks für den friedlichen Umgang mit problematischen Situationen.

LUBO – Stunden

Alternativ zu „Ferdi“ (Verhaltenstraining für Schulanfänger) tritt „Lubo“ erstmals im Schuljahr 2014/2015 in Erscheinung.

Lubo ist ein außerirdischer Erdenbesucher, der wissen möchte, wie er auf der Erde Freunde finden kann und wie man sich hier richtig verhält.

Dieses Rahmenthema des „Trainingsprogramms zur frühzeitigen Förderung sozial-emotionaler Basis-Kompetenzen“ ist kindgerecht und motivierend für Kinder in der Schuleingangsphase aufbereitet.

Es verfolgt diese zentralen Ziele:

  • Förderdung von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Förderung von Emotionsausdruck und Emotionssprache
  • Förderung der Emotionsregulation und Selbststeuerung
  • Förderung sozialer Problemlösungsstrategien

Ab dem Schuljahr 2014/2015 wird dieses Programm in Klasse 1 begonnen und in Klasse 2 fortgesetzt.

Klassenrat / „Schülerparlament“

Als weitere Präventions- aber auch Interventionsmaßnahme wird in allen Klassen der Klassenrat durchgeführt.

Der Klassenrat ist ein demokratisches Gremium einer Klasse. In den meist wöchentlichen Sitzungen diskutieren und entscheiden die Kinder über selbstgewählte Themen. Das können Konflikte sein, aber auch Vorschläge für gemeinsame Aktivitäten oder die Gestaltung des Unterrichts. Die Kinder lernen so, Verantwortung für ihr Handeln und die Gemeinschaft zu übernehmen.

Mehrmals im Schuljahr treffen sich Vertreter der Klassen zum „Schülerparlament“. Das ist eine Art Klassenrat auf Schulebene mit dem Schulleiter. Hier werden Themen besprochen, die die ganze Schule betreffen. Beispielsweise werden in der Klasse Wünsche für Themen für eine Projektwoche gesammelt, die dann im Schülerparlament klassenübergreifend besprochen und diskutiert werden.